WEINIG 500 – Hobelkopf für die Holzbearbeitung
Der WEINIG 500 ist ein viermesseriger Hobelkopf zum Hobeln von Holz mit mechanischem Vorschub. Der Werkzeugkörper aus hochfestem Stahl trägt vier gerade Streifenhobelmesser. Unterschiedliche Arbeitsbreiten und Aufnahmebohrungen ermöglichen die Auswahl passend zur jeweiligen Bearbeitungsaufgabe und Maschinenspindel.
Bearbeitung und Maschinenaufbau
Die Messer werden durch Druckbacken gespannt und sind federnd gelagert. Gehärtete Druckbacken mit geschliffenen Spannflächen halten die Messer im Werkzeugkörper. Der Spanwinkel beträgt 27°. Der Hobelkopf ist für mechanischen Vorschub mit einer Höchstdrehzahl von 9.000 U/min dokumentiert.
Technische Daten der Standardausführung
| Hersteller | WEINIG |
|---|---|
| Modell | 500 |
| Werkzeugart | Hobelkopf mit geraden Messern |
| Werkzeugkörper | Hochfester Stahl |
| Schneidenzahl | 4 |
| Messerquerschnitt | 3 × 30 mm |
| Messerspannung | Druckbackenspannung mit federnder Messerlagerung |
| Spanwinkel | 27° |
| Höchstdrehzahl | 9.000 U/min bei mechanischem Vorschub |
| Werkzeugdurchmesser | 125 oder 140 mm, je nach Ausführung |
| Arbeitsbreiten bei 125 mm Durchmesser | 100, 110, 130, 150, 180 oder 230 mm |
| Aufnahmebohrungen bei 125 mm Durchmesser | 35 oder 40 mm, abhängig von der Arbeitsbreite |
| Arbeitsbreiten bei 140 mm Durchmesser | 130, 150, 230, 260 oder 310 mm |
| Aufnahmebohrung bei 140 mm Durchmesser | 50 mm |
Die Abmessungen gehören zu unterschiedlichen Artikelausführungen und sind nicht beliebig kombinierbar. Bei 125 mm Durchmesser sind 100 und 230 mm Arbeitsbreite mit 40 mm Bohrung, 110 mm mit 35 mm Bohrung sowie 130, 150 und 180 mm jeweils mit 35 oder 40 mm Bohrung aufgeführt.
Einsatz und Einordnung
Der WEINIG 500 dient als Hobelwerkzeug für Maschinen mit mechanischem Vorschub. Die Auswahl richtet sich nach Arbeitsbreite, Spindelaufnahme und Messerwerkstoff. Die Ausführungen 501, 502, 503 und 504 sind eigenständige Werkzeugtypen und werden durch diese Beschreibung nicht mit abgedeckt. Die Angaben beschreiben den historischen Dokumentationsstand; die konkrete Ausführung ist am jeweiligen Werkzeug zu prüfen.