DHB DH 600 – Universalzerkleinerer für Holzabfälle
Der DHB DH 600 ist ein Einwellenzerkleinerer zur Aufbereitung von Holzabfällen. Ein hydraulischer Schieber führt das Material einem Messerrotor zu. Mit 600 mm Rotorbreite und einem Trichtervolumen von etwa 0,59 m³ ist die Maschine für die betriebliche Restholzzerkleinerung ausgelegt.
Bearbeitung und Maschinenaufbau
Der hydraulisch angetriebene Schieber arbeitet lastabhängig und läuft in verschleißfesten, schmiermittelfreien Kunststoffführungen. Der Rotor trägt 28 konkav geschliffene, vierfach wendbare Schneidkronen. Ein zweigeteiltes Gegenmesser mit um 15° angestellten Schneiden ergänzt das Schneidsystem.
Die geschlossenen Pendelrollenlager sind vom Maschinenkörper abgesetzt. Das Getriebe ist mit Elastomerdämpfern befestigt. Trichter und Maschinenrahmen bestehen aus einer verstärkten Stahlkonstruktion.
Ein Sieb unterhalb des Rotors beeinflusst die Größe des zerkleinerten Materials. Die herausnehmbare Absaugwanne gehört zur serienmäßigen Ausstattung. Die Steuerung erfolgt über eine Siemens-SPS in einem gebläsegekühlten Schaltschrank.
Technische Daten der Standardausführung
| Hersteller | DHB-Maschinenbau GmbH |
|---|---|
| Modell | DH 600 |
| Maschinenart | Einwellen-Universalzerkleinerer |
| Rotorbreite | 600 mm |
| Rotordurchmesser | 220 mm |
| Anzahl der Schneidkronen | 28 |
| Schneidkronenausführung | konkav, vierfach wendbar |
| Motorleistung | 15 oder 18,5 kW |
| Elektrischer Anschluss | 400 V, 50 Hz |
| Trichteröffnung | 600 × 785 mm |
| Trichtervolumen | ca. 0,59 m³ |
| Sieblochgröße | 10–80 mm, nach Auswahl |
| Hydrauliktank | 40 Liter |
| Abmessungen Länge × Breite × Höhe | ca. 1.750 × 1.280 × 1.650 mm |
| Gewicht | 1.820 kg |
| Durchsatz | ca. 1–3 m³/h, material- und siebabhängig |
Einsatz und Einordnung
Der DH 600 dient der Zerkleinerung von Restholz und Holzwerkstoffen in Handwerks- und Produktionsbetrieben. Der tatsächliche Durchsatz hängt insbesondere vom Material und der eingesetzten Sieblochgröße ab. Die Eignung für weitere Materialien ist anhand der konkreten Ausstattung und des vorgesehenen Einsatzes zu prüfen.